Regionale Klubs mit wenigen Transfers

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Updated: Dezember 18, 2015

Seit sechs Wochen befinden sich die Fussballklubs aus der Umgebung in der Winterpause. An Erholung dürfen zwar die Spieler, nicht aber die sportlichen Verantwortlichen denken. Obwohl die Rückrunde erst Anfang März beginnt, basteln sie eifrig an einer erfolgreichen Mannschaft für die zweite Saisonhälfte. Vorerst nur Abgänge verkraften muss der SC Zofingen, gemäss Sportchef Mauro Nembrini haben die Mittelfeldspieler Zelimir-Jeki Skopljak und Manuel Moor sowie die beiden Offensivakteure Aadil Ajil und Rafed Bayazi die Thutstädter verlassen. «Besonders Manuel Moors Wechsel stufe ich als bitter für uns ein», sagt Nembrini, «wir versuchten bis zuletzt, ihn zu halten.» Ersatz hat der SCZ bisher noch keinen verpflichtet, einzig vier Spieler aus dem Team-Regio-Zofingen-A-Team (TRZA) würden bis Ende Februar im Probetraining mit der 2.-Ligainter-Equipe weilen. «Wir sind zwar auf der Suche, es muss aber ein Leistungsträger sein, der uns weiterbringt und helfen kann», erklärt Nembrini. Ihm sei jedoch bewusst, «dass das im Winter eine schwierige Sache ist.» Präsentieren kann man dafür mit Aleksandar Veljanovski einen Nachfolger für Assistenztrainer Nicola Nocita, der aus beruflichen Gründen sein Amt zur Verfügung gestellt hat. «Als Trainer des TRZA- und unseres 3.-Liga-Teams ist er das ideale Bindeglied zur ersten Mannschaft», sagt Mauro Nembrini über den früheren SCZ-Verteidiger.

Beim Ligakonkurrenten aus Rothrist halten sich die Transferaktivitäten in Grenzen. Trainer Willy Neuenschwander kann neben dem Zuzug von Zelimir-Jeki Skopljak einzig Mato Majics Pause bekannt geben. «Er tritt bis nächsten Sommer wegen der Familie und der Schule kürzer, deshalb brauchen wir für diese Zeit einen zweiten Torhüter», sagt Neuenschwander.

In der 2. Liga profitieren der Tabellendritte FC Kölliken und Leader SC Schöftland von den starken Leistungen aus der Vorrunde. Beide Klubs mussten bisher keine Abgänge verkraften. «Bei dieser Ausgangslage wäre das auch schade», betont SCS-Sportchef Andi Jurt. Einziger Wermutstropfen sei der Kreuzbandriss von Maurin Padrutt, dafür sticht Dominik Siegenthaler unter den fünf Zuzügen heraus. «Das ist ein Toptransfer», sagt Jurt, «er hat beim FC Brugg als Verteidiger acht Tore erzielt, an ihm waren wir bereits im Sommer interessiert.» Lediglich einen Zuzug vermelden kann FCK-Trainer Marco Tovagliaro, Innenverteidiger Damiano Arturi stösst vom FC Baden auf den Sportplatz Walke. «Wir sind noch an einem weiteren Spieler dran. Wenn das klappt, ist mein Kader mit 24 Le

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