2. Liga interregional, 22.10.2016: Wegweisendes Spiel, FC Rothrist : FC Dietikon

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Updated: Oktober 22, 2016

Der FC Rothrist scheint seine Baisse überwunden zu haben. Sieben Punkte sammelte die Mannschaft von Trainer Willy Neuenschwander in den vergangenen drei Partien, nach zuvor vier Niederlagen in Serie. «Es war wichtig, dass wir diesen Trend stoppen konnten», sagt Neuenschwander und hebt neben der guten Effizienz die solide Defensivarbeit hervor. Trotzdem warnt der 68-jährige Oftringer, dass sich Rothrist noch nicht über dem Damm befinde. «Wir sind noch zu wenig stabil, um weiterhin so erfolgreich zu spielen», sagt Neuenschwander. Hinzu komme, dass die letzten drei Gegner Lenzburg, Dulliken und Iliria nicht dasselbe Kaliber besitzen würden wie Leader Höngg oder das Team Aargau U21. «Das sind für mich die beiden stärksten Teams in unserer Gruppe», erklärt er.

Zumindest zum erweiterten Favoritenkreis zählt auch der Tabellenvierte Dietikon, der heutige Gegner (18 Uhr) des FC Rothrist. Weil der 1.-Liga-Absteiger aus Zürich nur vier Punkte Vorsprung auf die neuntplatzierten Aargauer aufweist, spricht Willy Neuenschwander von einem wegweisenden Heimspiel für seine Farben. «Wir können einen Schritt nach vorne machen, gleichzeitig aber Gefahr laufen, zwei Schritte zurückzufallen», sagt der FCRTrainer, der heute aus verschiedenen Gründen auf Anel Merdanovic, Lauret Popaj, Rafael Erb, Kastriot Hasanramaj, Lumturim Selmani und Dzevahir Ramani verzichten muss. Sollte der Gastgeber aber eine kompakte und solidarische Leistung abrufen können, ist Neuenschwander guter Dinge. «Schliesslich rechnen wir uns in jedem Spiel Chancen aus», sagt er.