2. Liga interregional; 17.10.2015, 18:00 Uhr auf der Stampfi, FC Rothrist – FC Wohlen2

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Updated: Oktober 17, 2015

Vier Meisterschaftsspiele stehen beim FC Rothrist bis zur Winterpause noch auf dem Programm. Drei davon haben es in sich. Denn die Partien gegen Wohlen II, YF Juventus II und Kilchberg-Rüschlikon sind direkte Duelle im Kampf um den Klassenerhalt in der 2.-Liga-inter-Gruppe 5. «Das sind für uns kleine Finalspiele», bestätigt Rothrists Verteidiger Marko Ravlic, der deshalb nur ein Ziel kennt: «Neun Punkte wären super.» Den Auftakt macht das heutige Heimspiel gegen Wohlen II (18 Uhr). Der 23-jährige Defensivspezialist aus Oftringen erwartet eine schwierige Aufgabe. «Sie verfügen über junge Spieler, die Vollgas geben werden», erklärt Marko Ravlic, «schliesslich wollen sie sich dem  Trainer der ersten Mannschaft beweisen.» Gleichwohl verlangt er von sich und seinen Mitspielern einen erfolgreichen Ausgang der Partie, «umso mehr, nachdem wir den Auftritt bei Red Star verbockt haben.» Die 0:5-Niederlage beim Tabellenführer zeigte einmal mehr auf, dass beim FC Rothrist die Inkonstanz in der laufenden Saison das einzige Beständige ist. «Wir machen zu viele Eigenfehler», scheint Marko Ravlic die Ursache des Problems gefunden zu haben, «aber wir arbeiten daran.» Bessert sich dieses Manko, dürfte sich auch Ravlics Unzufriedenheit über die aktuelle  abellenposition legen.

Der zehnte Rang spiegle die Rothrister Qualitäten nämlich nicht wirklich. «Das Potenzial für einen höheren Rang ist definitiv vorhanden, das haben wir in dieser Saison oft genug bewiesen», sagt Ravlic. Der schweizerisch-kroatische Doppelbürger spielt seit diesem Sommer beim FC Rothrist. Seine fussballerischen Anfänge machte Marko Ravlic beim FC Oftringen, später schloss er sich den B-Junioren des SC Zofingen an und schaffte im Alter von 17 Jahren den Sprung in die 1.-Liga-Mannschaft der Thutstädter. «Die Zusammenarbeit mit Trainer Nino Lombardi funktionierte nicht, ich habe sein Vertrauen vermisst», begründet Ravlic den Wechsel zum 2.-Liga-inter-Aufsteiger, den er als bisher besten Schritt in seiner Karriere einstuft. Beim FC Rothrist sei er gut aufgenommen worden. «Hier herrscht eine familiäre Atmosphäre, deshalb musste ich nicht lange überlegen, als das Angebot kam», sagt Marko Ravlic, der zuletzt eine Ferienwoche genoss und deshalb das wichtige Schlussprogramm ziemlich entspannt angehen kann. «Eigentlich geht das mitten in der Saison nicht», sagt der gelernte Logistiker und lacht, «aber ich habe die Ferien im Mai nach bestandenen Diplomprüfungen meiner Weiterbildung gebucht.» Das sei Teil einer Abmachung gewesen mit seinem damaligen Klub, dem SC Zofingen.

(P.Kamber ZT)

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