2. Liga interregional: Denis Emmenegger und der FC Rothrist empfiengen am Samstag den SV Höngg

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Updated: April 16, 2016

Denis Emmenegger (Mitte) – hier im Laufduell mit Oltens Rinor Slishani (links) und Giovanni Gerardi – zählt als Aussenverteidiger zu den sicheren Werten in der Defensive des FC Rothrist.


Nur ungern blickt Denis Emmenegger auf die Auswärtspartie vor einer Woche bei Kilchberg-Rüschlikon zurück. 1:0 führte der FC Rothrist und sah bereits wie der sichere Sieger aus, als den Zürchern drei Minuten vor dem Schlusspfiff doch noch der Ausgleich gelang. «Bei mir sitzt der Frust noch tief», hat Emmenegger die verlorenen zwei Zähler noch immer nicht verdaut. «Für uns war es ein Sechs-Punkte-Spiel», sagt der 21-jährige Aussenverteidiger des FCR, «mit einem Sieg hätten wir uns von den Abstiegsrängen lösen und für etwas mehr Lockerheit sorgen können.» Trotz der verpassten Chance stuft der Ehrendinger die bisherigen Auftritte nach der Winterpause als gelungen ein. Dank den acht Punkten aus den fünf bisherigen Rückrundenpartien schaffte der FC Rothrist in der 2.-Liga-inter-Gruppe 5 den Sprung über den Strich und könnte heute mit einem Heimsieg gegen den SV Höngg (18 Uhr) gar den Anschluss ans Tabellenmittelfeld herstellen. «Der Aufschwung hat sicher auch mit der Rückkehr von Willy Neuenschwander als Trainer zu tun», sagt Denis Emmenegger. Wichtig sei nun, dass dieser Elan in den restlichen Meisterschaftspartien nicht verfliegt. «Wir müssen dranbleiben und dürfen unsere Aufgabe nicht vergessen, schliesslich wollen wir in dieser Liga bleiben», sagt der Disponent eines im Automobilhandel tätigen Unternehmens. Aufgrund dieser Ausgangslage betrachte er die anstehenden Aufgaben wie Cup-Spiele. «Wir können zwar auf unsere Gegner achten, am Ende müssen wir aber unsere Punkte selber einfahren», sagt Emmenegger.

Der Defensivmann ist überzeugt, dass die Wiggertaler ein Jahr nach dem Aufstieg in die fünfthöchste Schweizer Fussballliga die Klasse halten werden. Verantwortlich dafür sei neben dem Neuenschwander-Effekt auch der intakte Teamgeist. «Jeder geht für jeden», sagt Denis Emmenegger, «Kampf und Wille sind bei uns stark ausgeprägt.» Innerhalb der Mannschaft seien sich alle ihrer Sache und der Situation, in welcher der FC Rothrist stecke, bewusst. Entsprechend wichtig sei es, diese Haltung in jedem Spiel an den Tag zu legen. «Es kommt darauf an, wie wir uns auf dem Platz präsentieren», sagt Emmenegger, «spielen wir ohne Lust, dann funktioniert nichts.»

Erst im letzten Sommer ist Denis Emmenegger vom FC Wettingen zum FC Rothrist gestossen. Nachdem er über die Nachwuchsabteilungen des FC Baden und des FC Aarau sowie die Grasshoppers Zürich zu den Ostaargauern gestossen ist, blieb Emmenegger dem 2.-Ligisten treu. «Ich verbrachte eine super Zeit in Wettingen. Mich reizte es aber, eine Liga höher zu spielen», begründet er seinen Wechsel zu den Rothristern. «Ich kannte hier bereits viele Spieler und fühle mich total willkommen.»

Samstag 16.04.2016, 18:00 Uhr
FC Rothrist : SV Höngg
Sportplatz Stampfi, Rothrist

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