2. Liga interregional 31.10.2015, 18:00 Uhr: Rothrist empfängt den FC Subingen und will auf die Erfolgstrasse zurück

By
Updated: Oktober 31, 2015

Thomas Tsutis will mit dem FC Rothrist auf die Erfolgsstrasse zurück


Die Bilanz des FC Rothrist aus den letzten fünf Meisterschaftspartien ist vernichtend. Nur einen Punkt ergatterte sich die Mannschaft des Trainerduos Olivier Häusermann/Oscar Muino, bei einem Torverhältnis von 3:17. «Die letzten Spiele verliefen unglücklich», erklärt Thomas Tsutis. Gerade die Partie bei YF Juventus II hätte für den FC Rothrist mit etwas mehr Glück eine andere Richtung nehmen können. «Beim Stand von 0:1 verschiessen wir einen Penalty und treffen danach nur den Pfosten», sagt der 31-jährige Stürmer. Allzu sehr hadert er mit der aktuellen Situation aber nicht. «Letztes Jahr hat bei uns vieles gepasst, jetzt müssen wir uns wieder mehr bemühen, um über den Kampf ins Spiel zurückzufinden», sagt Tsutis. Nach zwei erfolgreichen 2.-Liga-Saisons mit dem Gewinn des Aargauer Cups und dem Aufstieg in die 2. Liga inter muss sich der FC Rothrist nun mit der Schattenseite auseinandersetzen. «Das Niveau ist in der 2. Liga inter viel höher und erlaubt keine Fehler», sagt Tsutis. Früher hätten er und seine Mitspieler die Probleme mit ihrer spielerischen Klasse gelöst, «momentan brechen uns individuelle Fehler das Genick».

Gleichwohl blickt Thomas Tsutis den zwei abschliessenden Vorrunden-Heimpartien heute gegen Subingen (18 Uhr) und in zwei Wochen gegen Kilchberg-Rüschlikon optimistisch entgegen. «Mit einer soliden und geschlossenen Mannschaftsleistung sind vier Punkte durchaus möglich», sagt der in Rothrist wohnhafte Teamleiter innerhalb der Kundenbetreuung eines Schweizer Finanzinstitutes. Schliesslich habe man in der ersten Saisonhälfte oft genug gezeigt, «dass wir die Qualität besitzen, um in dieser Liga zu bestehen».

Seine eigenen Fähigkeiten konnte Thomas Tsutis, der mit Ausnahme von dreieinhalb Saisons seine gesamte Karriere beim FC Rothrist verbrachte, bisher nur begrenzt präsentieren. Fünfmal wurde er eingewechselt, einmal spielte Tsutis durch. «Wenn man ein gewisses Alter erreicht hat, geht das in Ordnung», sagt der Routinier und lacht. Weil die Stammstürmer Manuel Zobrist und Pascal Widmer mit 17 erzielten Toren eine starke Bilanz aufweisen, müsse er sich hinten anstellen. Zudem sei es ein Privileg, im Sommer fünf Ferienwochen geniessen zu dürfen. «Ich bin selbstkritisch genug, um meinen Beitrag in jenem Bereich zu leisten, den ich bekomme», sagt Tsutis. Deshalb sehe er seine Rolle derzeit eher neben dem Platz. «Ich sorge für gute Stimmung und moralische Unterstützung.»

(P.Kamber ZT)

Sponsoren-aktuellSponsoren-aktuell