2. Liga interregional, 29.10.16 ab 17:00: Die 1. Mannschaft empfängt den FC Blue Stars Zürich

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Updated: Oktober 29, 2016

Es war ein herber Schlag, den der FCRothrist vor einer Woche gegen Dietikon einstecken musste. Gleich mit 0:6 verlor die Mannschaft von Trainer Willy Neuenschwander das Heimspiel gegen den 1.-Liga-Absteiger. Der ungenü- gende Auftritt bot ausreichend Stoff zur Analyse im Montagstraining – das bestätigt Dejan Skopljak. «In dieser Höhe war die Niederlage hart», sagt der 22-jährige FCR-Mittelfeldspieler, «wir sind erst gegen Ende in ein Tief gefallen.» Trotzdem ist Skopljak der Ansicht, dass der FC Rothrist nach zuvor sieben Punkten aus drei Partien keinen Rückschritt erlitten hat. «Wir haben uns mit einem starken Gegner gemessen und dabei dazugelernt», erklärt der Oftringer, «wenn gegen solche Gegner die Konzentration nur leicht nachlässt, wird man sofort bestraft.» Aus diesen Erkenntnissen ergibt sich auch die Marschroute für die verbleibenden Meisterschaftspartien vor der Winterpause gegen die Blue Stars Zü- rich und Liestal. «Wir müssen die Leistung aus der Anfangsphase gegen Dietikon über die gesamten 90 Minuten durchziehen», fordert Dejan Skopljak.

Bereits heute Abend (17 Uhr) soll dieses Vorhaben gegen die Blue Stars umgesetzt werden, schliesslich hätten die Anhänger des FC Rothrist eine Wiedergutmachung verdient. «Wir wollen den Fans zeigen, dass dieses 0:6 nicht gerecht war», sagt Skopljak. Der ehemalige Nachwuchsakteur des FC Oftringen und FC Aarau, der von Juli 2013 bis zur Winterpause der Saison 2014/15 auch für den SC Zofingen auflief, will die verbleibenden Partien dazu nutzen, um seine persönliche Bilanz zu verbessern. «Es hätte gerne mehr als ein Tor sein dürfen», kommentiert Dejan Skopljak seine Ausbeute aus neun Vorrundenspielen. Diesbezüglich sind ihm die gemachten Erfahrungen in Bosniens zweithöchster Liga, wo er von Februar 2015 bis letzten Januar bei FK Krupa als Profifussballer unter Vertrag stand, hilfreich. «Das hat gut getan. Entsprechend enttäuscht war ich, als der Vertrag nicht verlängert wurde», sagt Skopljak, der nun in Rothrist als Storenmonteur arbeitet. «Wenn ich nochmals eine solche Chance erhalte, sage ich nicht nein», erklärt Skopljak, betont aber: «Ich will nichts überstürzen, weil es nicht mehr meine oberste Priorität geniesst.» (P.Kamber TZ)

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